Antibiotika

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Erkältungen und Antibiotika
 
Erkältungskrankheiten, nicht zu verwechseln mit der Grippe (Influenza), treten in den Herbst- und Wintermonaten wieder gehäuft auf. Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Heiserkeit und Husten können dabei auftreten und auch längere Zeit andauern. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um virale Erkrankungen der oberen und unteren Luftwege. Die Viren als ganz kleine, in den Zellen agierende Krankheitserreger, sind mit Antibiotika nicht behandelbar. Die altbewährten Hausmittel wie viel Flüssigkeit zuführen und Vitamin C können helfen, die Krankheitssymptome zu lindern. Mit Paracetamol (Dafalgan, Tylenol etc.) oder Acetylsalicysäure (Aspegic, Aspirin etc.) können zusätzlich Fieber und Schmerzen behandelt, mit abschwellenden Nasentropfen, Lutschtabletten, Dampfinhalationen und Hustenmitteln lästige Symptome gelindert werden.
Also: Nicht jeder fieberhafte, etwas länger dauernde Infekt braucht eine Antibiotika-Therapie.
Sollten sich aber die Krankheitssymptome verstärken, länger andauern, zunehmend hohes Fieber Schmerzen oder Husten auftreten, muss an einen Infekt mit Bakterien gedacht werden (Kiefer-/Stirnhöhlenvereiterung, Lungenentzündung, Angina, Mittelohrentzündung usw). Mittels gezielter Befragung und Untersuchung, allenfalls ergänzt mit Laboruntersuchungen oder Röntgen, können wir dann beurteilen, ob eine gezielte Antibiotikatherapie eingeleitet werden muss.