Besser schlafen, so gelingt es

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Besser schlafen, so gelingt es:

Stress, seelische Probleme, zu viel Sport am Abend, Schmerzen und Medikamente können die Nachtruhe stören. Auch schlechte Schlafbedingungen wie etwa eine falsche Matratze, Helligkeit /Smart Phones oder lautes Schnarchen des Partners verschlechtern den Schlaf. Auf zu viel Wein und Bier sollte man ohnehin verzichten: Alkohol ist ein schlechtes Schlafmittel. Man schläft zwar schneller ein, aber unter dem Strich schläft man schlechter.

Eine Schlafstörung wie die Schlafapnoe verhindert Durchschlafen. Die Atmung wird schwächer oder setzt aus. Das Gehirn weckt den Schlafapnoiker, um sich genügend mit Sauerstoff versorgen zu können. Lautes Schnarchen und Tagesmüdigkeit sind mögliche (aber keine beweisenden) Anzeichen einer Schlafapnoe.  Zwar wacht jeder Mensch mehrmals jede Nacht auf, meist kann er sich aber nicht erinnern. Somnologen bezeichnen das nicht als Wachheit, sondern als „arousal“. Erst wenn man mehr als etwa eine Minute wach ist, wacht man „richtig“ auf.

Wer gut schläft hat gut Lachen

Das Sprichwort „Lachen ist die beste Medizin“ kommt nicht von ungefähr. Was der Volksmund schon lange vermutet, beweisen auch wissenschaftliche Studien. In der sogenannten Gelotologie werden die Auswirkungen des Lachens im menschlichen Körper untersucht. Die Ergebnisse: Lachen aktiviert im Organismus eine Vielzahl von biochemischen Prozessen, die sich auf Körper und Geist positiv auswirken. Das bezieht sich allerdings nur auf intensives und wiederholtes Lachen. Ein kurzes Ha-Ha als Reaktion auf einen Witz reicht hier nicht aus. Kinder beherrschen das Lachen am besten. Laut wissenschaftlicher Studien lachen sie rund 400 Mal am Tag, Erwachsene hingegen kommen nur noch auf 15 Lacher. Tote -wie der Kabarettist Hirschhausen sagt- gar nicht mehr. Ohne viel von Statistik zu verstehen: Die Tendenz ist eindeutig. Wer lacht, lebt länger.
Man kann Humor aber nicht als Tablette einnehmen, nur als Haltung. Es wäre als Medikament gar nie zugelassen: zu viele Nebenwirkungen. Weniger Herzinfarkte, weniger Infektionen und ein gutes Schmerzmittel: Haben Sie sich schon mal mit dem Hammer auf den Daumen gehauen? Das tut weh. Aber es macht einen großen Unterschied, ob man dabei allein ist oder in Gesellschaft. Ist man allein, tut es lange weh. Mit jemandem in der Nähe muss man lachen, und der Schmerz lässt nach.
Aber wie viel soll man lachen, mit wem, vor oder nach den Mahlzeiten? Gibt es Überdosierungen? Kann man sich öfter als zwei Mal halbtot lachen?
Versuchen wir es wenigstens- einfach Lachen:)