Hausapotheke

You are here:
< Zurück
Ratschläge für die Hausapotheke

Wir möchten vorwegnehmen, dass nicht jede Hausapotheke gleich aussieht. Je nach Anfälligkeit der Familienmitglieder braucht es zum Beispiel Mittel gegen Allergien, Migräne, Gelenkbeschwerden, Hämorrhoiden usw. Medikamente gegen vorgenannte Beschwerden sind aber nicht in jeder Hausapotheke nötig. Wir möchten im Folgenden über diejenigen Medikamente sprechen, welche unserer Ansicht nach in eine hauseigene Apotheke gehören. Wir nennen als Beispiel Mittel, welche wir in der Regel in unserer Praxis abgeben. Natürlich gibt es viele analoge Mittel mit der gleichen Wirkung.

Schmerzen u. Fieber Dafalgan-Tabletten oder Aspegic.
Für Kinder Dafalgan-Zäpfli oder Sirup
Husten Bexin Sirup oder Tabl. oder Resyl plus Tropfen
Schnupfen Nasentropfen, Spray oder Gel zum Abschwellen oder für Kinder Kochsalzlösung
Halsweh Tyroqualin-Lutschtabletten, Collunosol-Spray oder Gurgelmittel (Sangerol, Bucco Tantum)
Erkältung Kombination von vorgenannten Mitteln oder Pretuval- (C-Brause) Tabletten
Übelkeit/Erbrechen Itinerol-B6 oder Primperan – Zäpfli (geeigneter als Drages), auch Kinderformen
Magenschmerzen/Aufstossen Andursil Kautabletten
Wunden/Schürfungen Braunol 2000, Merfen Lösung zur Desinfektion
Verbrennung/Sonnenbrand Bepanthen oder Vita-Merfen Salbe oder Creme
Verstauchung/Prellung Kühlender Gel (Voltaren, Dolobene usw.)
Kältepack (im Tiefkühlfach aufbewahren)

Ferner sollte folgendes Verbandmaterial vorhanden sein: Wundkompressen aus Gaze oder Telfa, elastische Binden und Gaze-binden (je mind. 2 Breiten), Wundschnellverband und Heftpflaster. 
Als Instrumente empfehlen wir eine Schere, Pinzette und ein Thermometer. 
Obgenannte Medikamente und Waren können in Apotheken und teilweise Drogerien bezogen werden, daneben aber auch bei uns ohne Konsultation bei einem der Aerzte. 
Mittel gegen Nervosität, Schlafstörungen, Durchfall und Verstopfung sind nicht unbedingt nötig, da es in der Regel reicht, sie am folgenden Werktag zu besorgen.